Das Recht auf Wasser in Brasilien:
Wasser für alle oder Wasser für die Reichen?
Brasilien ist ein wasserreiches Land. Es besitzt 12,7 Prozent der weltweiten
Wasserressourcen. Trotzdem hat die Hälfte aller Haushalte keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Anhand von Fallbeispielen aus der Amazonas- Region und aus dem Nordosten Brasiliens werden in der Veranstaltung verschiedene Verletzungen des Rechts auf Wasser angesprochen.
Dabei wird besonders auf die Umleitung des Flusses Sao Francisco eingegangen. Der knapp 3.000 km lange Fluss durchquert als einziger ganzjährig Wasser führender Fluss die sogenannte Dürreregion des Landes. Die brasilianische Regierung plant, dem Fluss große Wassermengen zu entziehen. Offiziell heißt es, das Wasser sei für die Durst leidenden Menschen im Nordosten bestimmt. Doch in Wahrheit soll es für die Bewässerung der Exportlandwirtschaft benutzt werden.
Referentinnen: Kirsten Bredenbeck (KoBra - Kooperation Brasilien) Kim Weidenberg (FIAN)
Filmvorführung: „Nur noch Wasser für die Reichen. Brasiliens Bauern kämpfen um einen Fluss“ (2008, ARD, 30 min.)
Freitag, 3. April 2009, 19:30 Uhr
Holbornsches Haus, Rote Straße 34, 37073 Göttingen
Mittwoch, 25. März 2009
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